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In der FR war getsern zu lesen: „Erstmals räumte der Unternehmensdachverband ein, eine Minderung der Klimagase um rund 30 % sei in Deutschland ohne Einschränkung des Lebensstandards machbar und für die Volkswirtschaft zu verkraften.“ […] “Dem Ziel der Bundesregierung, den Treibhausausstoß bis 2020 um 40% zu senken, erteilte der BDI allerdings eine kategorische Absage“. ….BDI Chef Jürgen Thumann droht Merkel, ein Großteil der Unternehmen würde gar Deutschland verlassen…
Was treibt einen Herrn Thumann nur um, so zu sprechen? Wir nehmen der Natur seit langem mehr als wir ihr zurückgeben. Wir betreiben Raubbau mit mittlerweile – wie wir alle wissen sollten – verheerenden Folgen. Ich frage: Was ist das für ein Lebensstandard, wenn wir unsere Umwelt zerstören und von Umweltkatastrophen ereilt werden? Ganze Länder werden bis 2030 verschwinden, wie Al Gore von Wissenschaftlern weiß! Selbst renommierteste Ökonomen argumentieren: Die Umweltkatastrophen werden uns ökonomisch teurer zu stehen kommen, als jetzt in Umweltmaßnahmen zu investieren. Darüber hinaus schaffen Klimaschutzmaßnahmen Investitionen, neue Arbeitsplätze und Know-how, was uns wettbewerbsfähig macht. Will Herr Thumann und zusammen mit ihm der ganze BDI den notwendigen Umwelttrend verschlafen? Er möchte lieber ins Ausland gehen, vielleicht nach China, wo die Auflagen so lasch gehandhabt werden, dass die Menschen Schutzmasken zum Atmen aufsetzen? Was soll das für eine Lebensqualität sein? Hat Homo oeconomicus nicht längst ausgedient?
Was sagen Sie?
Was lange währt wird endlich gut?!
Die Loremo AG ist in diesem Jahr zum zweiten Mal auf der IAA in Frankfurt. Beim ersten Mal im Jahre 2001 hatte Loremo die Idee eines sparsamen Autos und einige bunte Bilder dazu. Die Resonanz war schon damals positiv, so dass man an der Idee eines super –effizienten Autos weiterarbeitete, um es in die Realität umzusetzen. Vom Augenblick der ersten Idee ist Zeit ins Land gegangen – Zeit, die sich hoffentlich gelohnt hat.
Das Prinzip Loremo
Loremo bedeutet Low Resistance Mobile. – Man reduziert Gewicht und Luftwiderstand und folgt einer simplen physikalischen Gesetzmäßigkeit: Je leichter und aerodynamischer das Fahrzeug ist, desto weniger Energie wird benötigt. Durch konsequentes Downsizing nicht nur aller Fahrzeugkomponenten, sondern auch des gesamten Fahrzeugpackages wird mit dem L1 ein Gewicht von unter 600 kg erreicht – und das bei höchsten Sicherheitsstandards. Die Verkleinerung des Fahrzeuges hat neben Einsparung von Gewicht auch die Reduzierung der Stirnfläche des Fahrzeugs zur Folge, so dass in Kombination mit einem Cw-Wert von 0,22 ein Spritverbrauch von unter 2,0l/100 km erreicht wird, was einem CO2-Ausstoß von nicht einmal 50 g auf 100 km entspricht.
Loremo – die Leichtigkeit des Fahrens
Durch die Besinnung auf das Wesentliche entsteht nicht nur ein neues Fahrgefühl, sondern ein komplett neues Mobilitätsbewusstsein: Nachhaltig, zukunftweisend und günstig. Loremo ist anders als die Masse und wird immer polarisierend bleiben. Der L1 hat zweifelsohne ein attraktives Design, aber eben nicht nur. Dahinter steht ein Bekenntnis zu gesellschaftlichen Werten und erfahrbarer Spaß. Es wird den Loremo auch als Elektrofahrzeug geben und zwar ab Produktionsstart Anfang 2010.
50.00 Menschen sind bereits vorgemerkt
Im kommenden Frühjahr wird der erste Prototyp vorgestellt werden, der dem Seriendesign sehr Nahe kommen wird. Das Fahrzeug wird nicht nur optisch deutlich überarbeitet sein, sondern auch bereits viele spätere Funktionalitäten enthalten und insgesamt etwas größer wirken. An Loremos Zielsetzung, einen Verbrauch unter 2 Liter zu erreichen, ändert sich dadurch nichts.
Marktbefragungen haben bestätigt, dass es den selbstbewussten, verantwortungsvollen „Loremo-Fahrer“ gibt, welcher die Authentizität des Autos schätzt und die Philosophie dahinter als Teil eines zukunftsfähigen Lebensstils sieht. Knapp 50.000 Menschen haben sich inzwischen für den Kauf des Autos vormerken lassen.
Was meinen Sie?
Werden wir Loremo schon bald auf den Strassen Deutschlands flitzen sehen – formvollendet, sportlich, aber trotzdem umweltfreundlich? Oder handelt es sich bei Loremo wieder einmal um einen Kleinstwagen, der nie zur Marktreife kommt, Und was hat die Loremo AG eigentlich in all den Jahren seit der ersten Idee gemacht – warum gibt es Loremo nicht schon längst zu kaufen. Und natürlich die letzte und wichtigste Frage: Würden Sie persönlich sich einen Loremo kaufen?
Weitere Informationen zu Loremo finden Sie unter www.loremo.com
Klima schützen und ohne Reue genießen, das ist möglich, wie die Initiative „Nachhaltige Wochen“ zeigt, die bereits zum vierten Mal vom 15. September bis 15. Oktober 2007 in ganz Österreich stattfindet. Unter dem Motto „Bewusst kaufen. Besser leben“ weisen 28 renommierte Handelsketten mit rund 8.000 Filialen gezielt auf Produkte mit ökologischem und sozialem Mehrwert hin.
Initiiert wird die Aktion vom Lebensministerium, in Kooperation mit dem Gesundheitsministerium, der WKÖ, dem Wirtschaftsministerium, der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium, den Ländern Oberösterreich, Steiermark, Niederösterreich, Salzburg und der WKOÖ. „Die Nachhaltigen Wochen zeigen den Konsumenten und Konsumentinnen, dass jede/r Einzelne durch bewusstes Einkaufen sich selbst und der Umwelt etwas Gutes tun kann“, erklärt Bundesminister Josef Pröll. Für mehr Transparenz beim Griff ins Regal sorgt daher die Aktionsmarke „Das bringt´s. Nachhaltig.“, mit der Händler „nachhaltige Produkte“ ausloben dürfen.
Der österreichische Handel – Schaufenster für regionale Vielfalt und Umweltschutz
An der Aktion beteiligen sich der Lebensmittelhandel (Spar, REWE, PENNY, Zielpunkt/PLUS, ADEG, Nah & Frisch, MPREIS, Lidl, die Weltläden), die Bäckereien Ströck und Felber, der Drogeriemarkt dm, der Elektrohandel (Cosmos, Red Zac, TFK) und Baumärkte (OBI, Baumax). Neu mit dabei sind Fleischereien (Schirnhofer, Radatz, Berger und Hörtnagl) sowie der Möbelhandel (Leiner, Grüne Erde). Darüber hinaus unterstützen immer mehr selbstständige Kaufleute die Aktion. Statt Preisdumping stehen gemeinsame Anliegen wie regionales Wirtschaften, Bioprodukte, fairer Handel, Energie sparen, Gesundheit und Umweltschutz im
Vordergrund. Bio boomt. 500 Mio. EUR werden allein in Österreich pro Jahr damit umgesetzt, rund 20.000 Bio-Bauern bewirtschaften rund 14 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche unseres Landes, damit liegt Österreich EU-weit im Spitzenfeld. Doch Bio ist mehr als ein kurzfristiger Wirtschafts- und Gesundheitstrend: Bioprodukte enthalten laut einer Auswertung von 175 internationalen Studien nachweislich mehr Vitamine und Mineralstoffe. „Darüber hinaus ist im Bio-Landbau der Einsatz von Gentechnik definitiv verboten, es dürfen auch keine gentechnisch veränderten Futtermittel verwendet werden“, so Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky. „Die Nachfrage nach regionalen Produkten stärkt die regionale Wirtschaft und die Nahversorgung“, argumentiert Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Lebensmittel aus der Region sichern heimische Arbeitsplätze und die kürzeren Transportwege schonen das Klima. Für regionale Qualitätsprodukte sorgen auch heimische Bauer und Fleischverarbeiter, die dem internationalen Trend hin zur Massentierhaltung mit hochwertigem Markenfleisch aus regionaler, artgerechter Tierhaltung entgegenwirken.
Im Mittelpunkt der ersten Münchner Nacht der spirituellen Lieder steht das Erleben von Gemeinschaft, Frieden und der Toleranz gegenüber den verschiedenen spirituellen Traditionen der Menschheit. Eingeladen sind alle Menschen – gerade auch Gesangsamateure, die mit einstimmen möchten und an solch einem interaktiven Erlebnis teilhaben wollen. Es sind keine gesanglichen notwendig – jeder ist willkommen und eingeladen, mitzusingen.
15. September 2007/ 19.00-0.00/ 20 Euro.
St. Johannes Kirche Preysingplatz
Stefan Rahmstorf bezichtigt deutsche Medien der Desinformation
Nach Erscheinen des Weltklimaberichtes des „Intergovermental Panel on Climate Change“ (IPCC) hat eine lebhafte Diskussion eingesetzt. Während zunächst in allen Medien das Weltuntergangsszenario „gespielt“ wurde, wandelte sich das Urteil bald. Das Magazin Cicero, der Spiegel und die Frankfurter Allgemeine Zeitung gaben zunehmend den „Klimaskeptikern“ unter den Wissenschaftlern breiteren Raum. Tenor: Alles halb so schlimm, Klimawandel gab es immer und das der jetzige von Menschen gemacht sei, sei keineswegs ausgemacht.
Den „normalen“ Leser ohne tiefer gehende wissenschaftliche Kenntnisse über den Klimawandel stürzt diese Diskussion in Verwirrung: Was sollen die ganzen kostspieligen und die Bequemlichkeit einschränkenden Bemühungen um den Klimaschutz, wenn es doch sowieso alles für die Katz ist? – Nach mir die Sintflut!
Gegen diesen Klimarelativismus zieht Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) zu Felde. In einem ausführlichen Beitrag, der in gekürzter Form in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 31. August 2007 erschienen ist, wirft er den Medien Desinformation vor. In seinem Beitrag geht er auf eine Fülle von Argumenten ein, korrigiert Zahlen und zeigt, dass eine nicht geringe Anzahl der „Klimaskeptiker“-Beiträge von lang bekannten Lobbyisten stammen – sei es Bush-Berater oder die Vereinigung der Steinkohleindustrie.
Wie lebhaft die Debatte geführt wird, zeigt auch ein Blick in die Kommentare zum Artikel auf der Internetseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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Auch in die Volksmusik hat das Bewusstsein für das sich wandelnde Klima Einzug gehalten.
Mit seinem „Klima Song“ übernimmt Patrick Lindner, der nicht erst seit Stefan Raabs TV-Total über die Grenzen des Musikatenstadl hinaus berühmt ist, durchaus Verantwortung. Er nutzt das ihm vertraute Medium – die Musik – und erreicht damit ein unfangreiches Publikum. Patrick Lindner spricht in seiner Sprache zu seinen Fans, um zum Nachdenken anzuregen und zum Handlen einzuladen.
Dass nicht jeder ein Fan von Volksmusik ist, ist schließlich nicht sein Problem und macht sein Engagement auch um keinen Deut minderwertiger – lieber volkstümlich als gar nicht!
