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foodwatch bei Kerner
23. Oktober, 2007, 13:29
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Heute, am Dienstag, den 23.10.2007, wird foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode zu Gast in der „Johannes B. Kerner-Show“ im ZDF sein. Thema der Sendung: „Lebensmittelmarkt in Deutschland. Wie wir beim Essen betrogen werden.“ Weitere Gäste in der prominent besetzten Runde sind die Köchin und engagierte foodwatch-Unterstützerin Sarah Wiener, die ehemalige Ministerin für Verbraucherschutz und Landwirtschaft Renate Künast sowie Prof. Dr. Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde. Die Sendung beginnt um 22:45 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,1020214_idDispatch:7102452,00.html



Wege aus der Wachstumsfalle!
23. Oktober, 2007, 10:04
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… hin zu einem Lebensstil ohne Wirtschaftswachstum?

Das Paradigma des (Wirtschafts-) Wachstums scheint nach wie vor fest verankert zu sein: im Bewusstsein der Bürger/innen und Konsument/inn/en ebenso wie den Zielprojektionen der politischen und wirtschaftlichen Eliten. Doch auch Paradigmen verändern sich und sind veränderbar

Wir gehen im Rahmen unserer Tagung auf die Suche nach Antworten Wie kann eine Gesellschaft ohne Wachstum aussehen? Wie könnte sie gestaltet werden? Wir möchten gemeinsam kreative und umsetzbare Ideen entwickeln, wie eine „kritische Masse“ von Konsument/inn/en und Bürger/inne/n den Wert und die Vorteile eines Lebensstils jenseits des „Immer-Mehr“ für sich erschließen können. Bereits gelungene bzw. angedachte Modelle, Beispiele und Konzepte für solche Wege aus der Wachstumsfalle sollen in die Überlegungen einbezogen werden.

Die Tagung richtet sich an Interessierte aus NGOs, Agenda-Gruppen und Gewerkschaften sowie an Politiker/innen und engagierte Bürger/innen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.petra-kelly-stiftung.de/sites/termin-auswahl.pl?295



Wohin guten Gewissens spenden?
12. Oktober, 2007, 09:47
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Drei Organisationen geben Rat im Spendendschungel

Karitativen Organisationen ergeht es wie Spielzeugläden: Vorwiegend zur Weihnachtszeit klingelt die Kasse. Kaum naht der Advent, stellt sich eine erfreuliche Spendenbereitschaft ein, die aber ab dem 25.12. beinahe wieder auf Null absinkt. Als ob die Menschen dann keine Not mehr litten.

In den Monaten vor Weihnachten sehen die Deutschen nicht so genau hin und geben eher mal einen Euro zu viel als zu wenig aus. Das wissen auch die Spendenorganisationen und bedrängen unser Gewissen mit harten Fakten. Die aufzutreiben ist kein Problem, schließlich ist die Not weltweit größer als der Wohlstand. Immer mehr Spendenaufrufe für gemeinnützige und wohltätige Zwecke erreichen uns, bis unser guter Wille gesättigt ist. Wie, denken wir, soll ich eigentlich beurteilen, was da seriös ist und was Scharlatanerie? Schließlich bleibt alle Post, die nach Spende „riecht“, ungeöffnet.

Dabei müssen wir nicht resignieren. Drei Organisationen helfen, die Seriosität einer Spendenorganisation zu beurteilen: das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI, www.dzi.de), der Deutsche Spendenrat (www.spendenrat.com) und HelpDirect (www.helpdirect.org). Bei ihnen kann man in Internetlisten nachschauen, ob die fragliche Organisation aufgeführt ist bzw. sich eine Organisation heraussuchen, die den eigenen Vorstellungen entspricht. Im Fall einer Nennung kann man ohne Bedenken spenden. Leider gilt das Kriterium nicht umgekehrt. Nicht jede seriöse Spendenorganisation ist in den drei Registern erfasst. Obwohl z.B. das DZI etwa 2.100 Spendenorganisationen dokumentiert, sind große Organisationen wie Greenpeace und die Deutsche Krebshilfe oder kleine Projekte wie der Freiburger Verein für Kinder-Diabetes-Hilfe (www.spatz-ev.de) oder die Initiative „Aufbruch – anders besser leben“
(www.anders-besser-leben.de) dort nicht erfasst und beurteilt.

Doch auch in unklaren Fällen wird potentiellen Spendern weitergeholfen. Sie können bis zu drei Anfragen nach einzelnen Spendenorganisationen aus den Bereichen Soziales, Umwelt und Naturschutz (nicht Tierschutz) gegen 3×55 Cent in Briefmarken schriftlich an das DZI richten und erhalten Antwort über den jeweiligen Kenntnisstand. Anfragen zu politischen, kulturellen, religiösen und sonstigen weltanschaulichen Organisationen werden nicht beantwortet.

Hier wichtige Tipps des DZI für Spenderinnen und Spender

Spenden Sie nicht unter Druck, der auf der Straße bzw. an der Haustür durch persönliche Ansprache erzeugt wird, und spenden Sie auch nicht unter dem Druck von Mitleid oder hoher Dringlichkeit. Stark gefühlsbetonte Werbung ist ein Zeichen für unseriöses Vorgehen.

Spenden Sie gezielt und verteilen Sie nicht ihr Geld. Je mehr Organisationen Sie etwas geben, desto häufiger erhalten Sie künftig entsprechende Spendenpost.

Spenden Sie klug, d.h. geben Sie Ihr Geld nur Organisationen, über die Sie sich informiert haben (Jahresberichte, Projektbeschreibungen, Internet) und denen Sie endgültig vertrauen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an das DZI.

Verpflichten Sie sich nicht vorschnell zu einer monatlichen Fördermitgliedschaft. Sie haben in diesem Fall – anders als bei Haustürgeschäften – kein gesetzliches Rücktrittsrecht.

Geben Sie Sachspenden nur dann, wenn Sie darum gebeten werden. Andernfalls sind Geldspenden immer praktischer.

Binden Sie Ihre Spende möglichst nicht an einen bestimmten Zweck. Seriöse Organisationen wissen am besten, wofür das Geld zu verwenden ist.

Patenschaften
Patenschaften haben den Vorteil, dass die regelmäßig überwiesenen Summen nicht ständig beworben werden müssen und eine regelmäßige Summe für die Spendenorganisation kalkulierbar ist. Patenschaften, die nur einzelne Kinder fördern, heben diese Kinder innerhalb einer Gemeinde hervor und erscheinen dort als eine unverständliche Bevorzugung. Aus diesem Grund sind Patenschaften zu bevorzugen, die Projekte finanzieren, die der ganzen Gemeinschaft zu Gute kommen, in der das Kind lebt. Die meisten seriösen Patenschaftsorganisationen wie „plan international“ arbeiten nach diesem Prinzip. Spenderinnen und Spender sollten deshalb nachlesen, wofür ihr Geldbetrag eigentlich verwendet wird.
Übrigens: Neuerdings kann man nicht nur für Kinder-, sondern auch für Altenprojekte eine Patenschaft übernehmen unter www.helpage.de.

Bobby Langer



„Alternative Nobelpreise“ 2007 zeigen Lösungen für globale Herausforderungen auf
3. Oktober, 2007, 18:53
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Die mit insgesamt 2 Millionen Schwedischen Kronen (ca. 220.000 Euro) dotierten Right Livelihood Awards, auch bekannt als “Alternative Nobelpreise”, gehen in diesem Jahr an vier Preisträger, die greifbare Lösungen zu drängenden globalen Problemen aufzeigen:

Christopher Weeramantry (Sri Lanka)
, ein weltweit geachteter Jurist, ist am besten bekannt für seine Stellungnahme als Richter am Internationalen Gerichtshof, in der er begründete, warum die Anwendung oder Drohung mit Nuklearwaffen immer gegen das Völkerrecht verstößt. Die Jury würdigt “seine lebenslange bahnbrechende Arbeit für die Stärkung und Ausweitung des Völkerrechts.”

Dekha Ibrahim Abdi (Kenia)
hat sich erfolgreich für Frieden und Konfliktlösung an vielen Krisenherden der Welt eingesetzt. Die Jury zeichnet sie aus, “weil sie in unterschiedlichen ethnischen und kulturellen Situationen gezeigt hat, wie religiöse und andere Differenzen sogar nach gewalttätigen Konflikten versöhnt werden können und wie in einem kooperativen Prozess Frieden und Entwicklung erreicht werden kann.”

Percy and Louise Schmeiser (Kanada) haben die Welt auf die Gefahren für die Landwirtschaft und die Artenvielfalt aufmerksam gemacht, die von der zunehmenden Marktdominanz und dem aggressiven Marketing von Firmen ausgeht, die Saatgut gentechnisch manipulieren. Die Jury würdigt die Schmeisers “für ihren Mut bei der Verteidigung der Artenvielfalt und der Rechte der Bauern, and dafür, dass sie die derzeitige ökologisch und moralisch perverse Auslegung des Patentrechts in Frage stellen.”

Die Firma Grameen Shakti (Bangladesch) hat gezeigt, wie durch schnelle und massive Verbreitung von Solartechnik eine kostengünstige und klimafreundliche Energieversorgung für die arme dörfliche Bevölkerung realisiert werden kann. Die Jury zeichnet Grameen Shakti aus, “weil sie in Tausenden bangladeschischen Dörfern eine nachhaltige Beleuchtung und Energieversorgung möglich gemacht haben, die die Gesundheit, Bildung und Produktivität fördert.”

Wenn Sie mehr über den „Alternativern Nobelpreis“, die Historie dieses Preises sowie die diesjährigen Preisträger erfahren möchten, schauen Sie doch einfach unter www.rightlivelihood.org



Ihre Stimme für die Demokratie in Burma
1. Oktober, 2007, 17:06
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Burma wird seit Jahrzehnten von einer der brutalsten Militärdiktaturen der Welt regiert.

Jahrzehntelang wehrte sich das burmesische Regime gegen jeglichen Druck und verhaftete sogar die gewählte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zusammen mit anderen Aktivisten der Demokratiebewegung. Tausende Dörfer verschwanden von der Karte und zahlreiche Arbeits- und Flüchtlingslager entstanden an deren Stelle. Ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren leidet an Unterernährung und Millionen leben von einer Mahlzeit am Tag.

Doch letzten Donnerstag begannen Buddhistische Mönche und Nonnen, die überwältigenden Respekt in der Öffentlichkeit genießen, in den Straßen zu marschieren und Gebete zu singen. Aus Dutzenden wurden erst Hunderte, dann Tausende und die breite Bevölkerung schließt sich nun den Protesten an

Mit dieser Petition können wir sie unterstützen:

http://www.avaaz.org/de/stand_with_burma/tf.php?CLICK_TF_TRACK