Verantwortungjetzt


Ethischer Konsum wird Mainstream – CSR-Kommunikation zum Wettbewerbsfaktor:Immer mehr Verbraucher kaufen ethisch hergestellte Produkte (2009: 26% – 2011 bereits 41 %). Auch sind sie bereit, dafür mehr auszugeben. Gute Gründe also für Unternehmen, in Verantwortung – also CSR & Nachhaltigkeit – zu investieren. Aber Vorsicht: Auch die Unsicherheit der Konsumenten bei ihrer Kaufentscheidung wächst. „Weil glaubwürdige Informationen fehlen“, argumentiert die neuste Trendstudie 2011 “Verbrauchervertrauen – auf dem Weg zu einer neuen Wertekultur” der Otto Group. Die Unternehmen, die transparent und offen kommunizieren – so die Prognose der nun schon 3. Befragung von 1000 Personen zwischen 16 & 74 – werden zukünftig zu den Gewinnern gehören. Und all die, die politisch korrekten Konsum bloß als ein LOHAS-Phänomen ansehen (also als ein von wenigen besserverdienenden Ökohedonisten) müssen jetzt (2011) anerkennen: Ethischer Konsum ist auf dem besten Wege, ein Massenphänomen zu werden. Und: Nicht die Ästhetik bzw. das hippe Design & der Spaßfaktor – ein bisher ebenso von den Kritikern belächeltes Attribut der LOHAS – wird zur wichtigsten „Währung“ für den Verkauf von Waren. Es geht primär um Werte. Da ich das schon immer in meinen LOHAS-Seminaren oder Vorträgen versucht habe, zu vermitteln, freue ich mich besonders über die wissenschaftliche Bestätigung. Und hier noch einige andere spannende Erkenntnisse, Thesen und Fazits aus der 3. Studie der OTTO Group: „86 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass sie einem Unternehmen mehr Vertrauen schenken, das eine transparente Informationspolitik betreibt. Schon allein die Möglichkeit, auf Informationen zugreifen zu können, schafft bei Konsumenten Vertrauen. Wer Informationen verständlich aufbereitet und schnellen Zugriff auf sie ermöglicht, hilft überforderten Verbrauchern also, die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Unternehmen, die die gestiegene Ethik-Sensibilität der Verbraucher ernst nehmen, können hier langfristig profitieren“. “Diejenigen Unternehmen, die sichtbar Verantwortung übernehmen, authentisch handeln sowie Transparenz und Offenheit in ihrer Kommunikation sicherstellen, werden die Gewinner um das Vertrauen der Verbraucher sein”, fasst Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, die Ergebnisse der Studie zusammen. Fragt sich nur, warum Konzerne und KMUs, so zögerlich sind, dass Gute was sie tun für Ihre Reputation zu nutzen? Neuste Befragungen des IÖW belegen auch, dass immer mehr Nachhaltigkeitsberichte herausgeben werden, aber der Mainstream (also die Öffentlichkeit) liest sie kaum. Wer also zukünftig wettbewerbsfähig sein will, muss CSR kommunizieren. by messagepool

Immer mehr Verbraucher kaufen ethisch hergestellte Produkte (2009: 26% – 2011 bereits 41 %). Auch sind sie bereit, dafür mehr auszugeben. Gute Gründe also für Unternehmen, in Verantwortung – also CSR & Nachhaltigkeit – zu investieren. Aber Vorsicht: Auch die Unsicherheit der Konsumenten bei ihrer Kaufentscheidung wächst. „Weil glaubwürdige Informationen fehlen“, argumentiert die neuste Trendstudie 2011 “Verbrauchervertrauen – auf dem Weg zu einer neuen Wertekultur” der Otto Group. Die Unternehmen, die transparent und offen kommunizieren – so die Prognose der nun schon 3. Befragung von 1000 Personen zwischen 16 & 74 – werden zukünftig zu den Gewinnern gehören. Und all die, die politisch korrekten Konsum bloß als ein LOHAS-Phänomen ansehen (also als ein von wenigen besserverdienenden Ökohedonisten) müssen jetzt (2011) anerkennen: Ethischer Konsum ist auf dem besten Wege, ein Massenphänomen zu werden. Und: Nicht die Ästhetik bzw. das hippe Design & der Spaßfaktor – ein bisher ebenso von den Kritikern belächeltes Attribut der LOHAS – wird zur wichtigsten „Währung“ für den Verkauf von Waren. Es geht primär um Werte. Da ich das schon immer in meinen LOHAS-Seminaren oder Vorträgen versucht habe, zu vermitteln, freue ich mich besonders über die wissenschaftliche Bestätigung.

Und hier noch einige andere spannende Erkenntnisse, Thesen und Fazits aus der 3. Studie der OTTO Group:

„86 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass sie einem Unternehmen mehr Vertrauen schenken, das eine transparente Informationspolitik betreibt. Schon allein die Möglichkeit, auf Informationen zugreifen zu können, schafft bei Konsumenten Vertrauen. Wer Informationen verständlich aufbereitet und schnellen Zugriff auf sie ermöglicht, hilft überforderten Verbrauchern also, die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Unternehmen, die die gestiegene Ethik-Sensibilität der Verbraucher ernst nehmen, können hier langfristig profitieren“.

“Diejenigen Unternehmen, die sichtbar Verantwortung übernehmen, authentisch handeln sowie Transparenz und Offenheit in ihrer Kommunikation sicherstellen, werden die Gewinner um das Vertrauen der Verbraucher sein”, fasst Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, die Ergebnisse der Studie zusammen.

Fragt sich nur, warum Konzerne und KMUs, so zögerlich sind, dass Gute was sie tun für Ihre Reputation zu nutzen? Neuste Befragungen des IÖW belegen auch, dass immer mehr Nachhaltigkeitsberichte herausgeben werden, aber der Mainstream (also die Öffentlichkeit) liest sie kaum. Wer also zukünftig wettbewerbsfähig sein will, muss CSR kommunizieren.


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